1. Vorbereiten des Modells:
| Die Metallteile werden mit dem
Bastelmesser und den Feilen gesäubert. Denk daran, dass Messer immer von dir
weg zu halten und vorsichtig zu sein! Die Gusslinien können entfernt werden,
indem du sie mit dem Bastelmesser abschabst, oder sie vorsichtig mit den
Nadelfeilen wegfeilst. Die großen Gussverbindungen können mit der Zange
abgeknipst/abgebogen werden. Resin kann nicht mit dem Messer bearbeitet werden, da du Teile deines Modells abbrechen könntest. Da Resin in eine Form gegossen wird, kann es Rückstände auf der (Guss) Oberseite geben (hier die Unterseite des Chassis). Um diese Überstände zu entfernen benutzt du das Sandpapier. Resinstaub ist nicht gut für deine Gesundheit, deshalb solltest du dies im freien mit einer Schutzmaske durchführen. Lege das Sandpapier auf eine glatte Oberfläche. Halte es mit einer Hand fest, und das Resin Teil mit der anderen. Schleif das Teil in Kreisbewegungen und leichtem Druck von oben ab, und pass auf, dass du nicht zu viel von einer Seite wegschleifst. Danach sollten die Resinteile mit Seife und Wasser abgewaschen werden, damit die Oberfläche Fettfrei ist (ansonsten kann die Farbe wieder abplatzen). |
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2. Stiften
| Da du mit dem Modell ja auch spielen willst, muss es eventuellen Schäden durch den Transport von einem Schlachtfeld zum anderen widerstehen können. Im Falle des Ronins besteht ein Schwachpunkt in dem Gauss Gewehr auf der Kuppel, diese muss mit einem Drahtstift befestigt werden. Ich habe dafür einen 1mm Bohrer und ein Stück Kupferdraht der gleichen Dicke benutzt. Du musst dir eine passende Stelle aussuchen, wo der Stift angebracht werden kann. Am Gauss Gewehr ist eine kleine Erhebung angegossen, an der Kuppel eine kleine Vertiefung, dies ist eine gute Position. Bohr ein Loch von etwa 3-5mm Länge in das Gauss Gewehr. Dann kannst du den Draht in das gebohrte Loch stecken, probier es aber zuerst aus, bevor du Kleber verwendest. Nachdem du den Draht in das Gauss Gewehr geklebt hast, bohrst du ein Loch in die Kuppel. Der hervorstehende Draht sollte lieber etwas zu lang für das Loch sein, da die ihn immer noch kürzen kannst, es ist aber nicht ganz einfach, einen zu kurzen Draht durch einen längeren zu ersetzen. | |
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3. Kleben des Ronins
| Nachdem alle Teile entgratet sind, habe ich die zu klebenden Teile vorbereitet. Auf den meisten Metallteilen sind Nummerierungen, die anzeigen, wohin sie geklebt werden müssen. L1-L3 für die linke Seite, R1-R3 für die rechte Seite. Bevor du die Teile klebst, solltest du sie probeweise anpassen, damit du beim Kleben keine Probleme bekommst. | |
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| s müssen 6 Räder am Ronin angebracht werden. Das schwierige daran ist, sie einigermaßen auf gleicher Höhe anzubringen, so dass kein Rad in der Luft steht. Ich habe 2 Schichten aus 5mm dickem Styrodur benutzt um dem Ronin die richtige Höhe zu verleihen. Wie immer solltest du die zu klebenden Teile erst ohne Kleber anpassen. |
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| Um den Ronin etwas Nahkampfpower zu geben, müssen die Flegel befestigt werden. Normalerweise besteht der Vorbau aus 2 Doppelreihen, aber ich wollte 4 einzelne Reihen haben. Für den Umbau habe ich Milliput verwendet. Die Oberflächen müssen nicht ganz glatt sein, sie können nach dem Trocknen glattgefeilt werden. | |||
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| Nun müssen die Flegelreihen in regelmäßigen Abständen auf die Achse geklebt werden, also müssen die Abstände abgemessen werden. Ich habe Abstände von ca. 6mm verwendet, somit habe ich 4 Punkte, wo ich die Flegel anbringen kann. Wenn du die normalen 2 Doppelreihen verwenden willst, solltest du sie zwischen 5-10mm und 20-25mm platzieren. | ||
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| Um den Vorbau zu montieren, wird zuerst ein Seitenteil an das Chassis und das Flegelteil an das andere Seitenteil geklebt (die Seitenteile sind mit R und L markiert). Wenn diese festgeklebt sind, wird das Seitenteil mit dem Flegel an den Ronin geklebt. Da die Flegel rotieren, werden die einzelnen Flegel in Rotationsrichtung (zum Ronin hin) gebogen, um ihnen ein dynamisches Aussehen zu verleihen. | |
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