Am Anfang steht eine
Inspiration. Ohne die Richtige Idee oder Motivation geht nichts!
Für mich ist es immer am besten, wenn ich unter Zeitdruck
arbeite. Sei es, dass ein Turnier ansteht und ich mit einer
komplett bemalten Armee aufwarten will (wohl eher muss...), oder
ein wichtiges Spiel ansteht für dass man noch einige Figuren
bemalen will, um eine Einheit zu komplettieren. Oft fehlt auch
einfach die Lust (der viele Stress...), dann kann es helfen, wenn
man diese Heftchen zur Hilfe nimmt (den White Dwarf natürlich!)
oder einschlägige Lokale besucht und sich dort Inspirationen
holt. Es müssen ja nicht immer gleich Golden Demon- Bilder sein,
das kann auch deprimieren :(
Auch die richtige Umgebung ist wichtig. Ein Durchgangszimmer, in
dem der Fernseher läuft und der Hund bellt ist nun wirklich
kein geeigneter Platz, um Meisterwerke zu schaffen! Man sollte
für einige Zeit ungestört sein, da halbbemalte Figuren meistens
ziemlich lange in eben diesem Zustand bleiben und man sich lieber
etwas neuerem zuwendet. Und halbbemalte Figuren wollen wir ja
nicht... .
Kurzum, man sollte sich wohlfühlen. Ein leckeres Heißgetränk in Griffreichweite (nur nicht neben den Wassertopf stellen- das
Unausweichliche wird passieren...), beruhigende Walgesänge im
Hintergrund und ein höhenverstellbarer Polsterstuhl sind
ebenfalls nicht zu verachten.
Eine Sache die immer wieder vernachlässigt wird (auch bei mir)
ist eine saubere, freie Arbeitsfläche. Auf einer Fläche von
10x10 cm malt es sich schlecht. Für die Arbeitsplatte ist eine
Unterlage unverzichtbar, da sich sonst langsam eine Farbschicht
bildet, die nur schwer zu entfernen ist. Auch auf die Kleidung
sollte man achten, da man Acrylfarben kaum wieder aus Kleidung
waschen kann- und ein Farbtopf ist wohl jedem Maler im Eifer des
Gefechts schon einmal umgefallen. Als Auflage für die Figur ist
auch ein geeignetes Stück Schaumstoff (z.B. aus der Blisterpackung) empfehlenswert, sofern man es nicht bevorzugt
freihändig zu Malen.